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B3 – Dachstuhlbrand in Kledering: Wohnhaus durch schnelles Eingreifen gerettet

Am 29. Juni 2026 wurde um 15:47 Uhr die Alarmstufe B3 – Gebäudebrand Groß – für die Rappachgasse in Kledering ausgelöst. Vier Feuerwehren des Abschnittes Schwechat-Stadt rückten mit insgesamt 62 Einsatzkräften und 17 Fahrzeugen aus.

Brandausbreitung auf drei Grundstücke

Bei Ankunft der Ersteinheit stand eine Gartenhütte samt angrenzender Hecke und einem Baum in Vollbrand. Durch die massive Hitzeentwicklung und den Funkenflug hatte das Feuer bereits auf den Dachstuhl des unmittelbar benachbarten Wohngebäudes übergegriffen. Ein weiteres Grundstück in der Klederinger Straße war ebenfalls gefährdet – die nachrückenden Kräfte wurden sofort auch zur Rückseite des Objekts beordert, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.


Taktischer Angriff auf mehreren Ebenen


Während die FF Schwechat-Kledering als Ersteinheit sofort mit der Riegelstellung und dem Außenangriff begann, übernahmen die rasch nachfolgenden Kräfte der FF Schwechat, FF Schwechat-Rannersdorf und FF Schwechat-Mannswörth klar definierte Aufgaben. Die Drehleiter der FF Schwechat wurde in Stellung gebracht und ermöglichte die Kontrolle und Brandbekämpfung des Dachbereichs von außen. Gleichzeitig drangen mehrere Atemschutztrupps ins Gebäudeinnere vor. Die Bezirksalarmzentrale (BAZ) Bruck übernahm die Koordination des Funkverkehrs auf einem eigenen Kanal.


Zusätzliche Herausforderung


Die besondere Schwierigkeit dieses Einsatzes lag in der Bauweise des betroffenen Gebäudes: Ein zweiter, von innen schwer zugänglicher Spitzboden über dem Balkon war als zusätzlicher Brandherd erst nach dem Öffnen der Dachhaut mit der Drehleiter auffindbar. Erst nach Lokalisierung dieses versteckten Bereichs konnte der Brand gezielt und vollständig bekämpft werden. Um 16:44 Uhr meldete der letzte Atemschutztrupp „Brand aus".


Nachkontrolle und Einsatzende


Da das Dach des Gebäudes mit Dämmwolle isoliert ist, entschied die Einsatzleitung, eine zusätzliche Nachkontrolle nach Sonnenuntergang durchzuführen. Ohne die thermische Belastung durch die Sonne konnten letzte Wärmequellen mit der Wärmebildkamera zuverlässig ausgeschlossen werden. Der Großteil der Kräfte rückte um 17:15 Uhr ab, die FF Schwechat-Kledering blieb bis nach 20:00 Uhr für die abschließenden Nachlöscharbeiten und die Nachkontrolle vor Ort.


Ergebnis


Dank des raschen und koordinierten Eingreifens aller beteiligten Kräfte konnte das Wohngebäude weitgehend gerettet werden. Der Schaden beschränkt sich auf den betroffenen Dachbereich sowie einen leichten Wasserschaden im Inneren. Es gab keine Verletzten.


Das Abschnittsfeuerwehrkommando Schwechat-Stadt dankt allen 62 Einsatzkräften der FF Schwechat-Kledering, FF Schwechat, FF Schwechat-Rannersdorf und FF Schwechat-Mannswörth für den professionellen Einsatz und die reibungslose Zusammenarbeit.


Gut Wehr!

© AFKDO Schwechat-Stadt

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