Menschenrettung nach schwerem LKW-Unfall auf der A4
- Alexander Frauneder

- 26. Mai
- 1 Min. Lesezeit
Am späten Vormittag des 26. Mai 2026 wurden die Freiwillige Feuerwehr Schwechat, die Freiwillige Feuerwehr Mannswörth, die Freiwillige Feuerwehr Fischamend sowie die Betriebsfeuerwehr Flughafen Wien-Schwechat zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Ostautobahn (A4) in Fahrtrichtung Wien alarmiert.
Aus bislang unbekannter Ursache kollidierten drei LKW miteinander. Dabei wurde die Fahrerkabine eines der Fahrzeuge so stark beschädigt, dass der Lenker im Führerhaus eingeklemmt war und sich nicht selbstständig befreien konnte.
Die Einsatzkräfte befreiten die eingeklemmte Person mithilfe des hydraulischen Rettungssatzes sowie einer Rettungsplattform, die den Einsatz in größerer Höhe ermöglichte. Der Verletzte wurde anschließend vom Notarzthubschrauber Christophorus 9 Wien in ein umliegendes Krankenhaus geflogen. Eine weitere verletzte Person wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert. Beide Verletzungsgrade sind derzeit noch unbestimmt.
Langwierige Aufräumarbeiten
Durch den Unfall verteilten sich zudem tausende Getränkedosen auf der Fahrbahn. Die umfangreichen Bergungs- und Aufräumarbeiten – darunter der Einsatz des Krans der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Mödling – dauerten bis in die Abendstunden und endeten gegen 18 Uhr.
Die A4 musste in Fahrtrichtung Wien für rund sieben Stunden vollständig gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Das Rote Kreuz versorgte gemeinsam mit der Motorradstaffel Rotes Kreuz Niederösterreich die im Stau wartenden Verkehrsteilnehmer mit Wasser.
Ebenfalls im Einsatz standen das Rote Kreuz Schwechat, das Rote Kreuz Bruck/Leitha, der Notarztwagen des Flughafen Wien-Schwechat sowie die Notarzthubschrauber Christophorus 3 und Christophorus 9.
Wir danken allen beteiligten Einsatzkräften für den professionellen und koordinierten Einsatz unter herausfordernden Bedingungen.
Quelle: FF Schwechat






























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