25 Jahre danach: Hapag‑Lloyd‑Notlandung am Flughafen Wien - Schwechat
- Alexander Frauneder

- 11. Juli 2025
- 1 Min. Lesezeit
Am 12. Juli 2000 sorgte die Notlandung eines Airbus A310-304 der Hapag-Lloyd am Flughafen Wien-Schwechat für einen Großeinsatz zahlreicher Einsatzorganisationen. Grund dafür war ein drastischer Treibstoffmangel, der das Flugzeug rund 660 Meter vor der Landebahn zu Boden gehen ließ.
Rückblick auf den Vorfall:
Um 13:10 Lokalzeit wurde die Verkehrsinspektion Schwechat über die bevorstehenden Notlandung informiert – der Alarmplan wurde ausgelöst.
Bereits um 13:15 Uhr folgte der Crash‑Alarm: Flughafenfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehren aus Schwechat-Stadt, Rannersdorf, Mannswörth, Fischamend, Schwadorf, Kleinneusiedl, Himberg, Rauchenwarth, Ebergassing, Enzersdorf und Gallbrunn rückten aus. Außerdem waren das Rote Kreuz Schwechat, die Berufsrettung Wien und der Notarzthubschrauber Martin 3 im Einsatz. Die Polizei stellte mit 40–45 eingesetzten Beamten sowie drei Flugpolizei‑Hubschraubern die Absicherung.
Einsatzgeschehen:
Die Maschine kam 660 Meter vor Piste 34 auf, dabei brach das linke Hauptfahrwerk, Rumpf und Triebwerke wurden erheblich beschädigt.
Trotz der Bruchlandung konnten alle 151 Insassen (143 Passagiere, 8 Crew) evakuiert werden. 26 Personen erlitten leichte Verletzungen.
Warum es heute noch relevant ist:
Die Notlandung zählt zu den größten Einsätzen der letzten Jahrzehnte am Flughafen Schwechat und ist ein eindrückliches Beispiel für ausgezeichnete Kooperation zwischen Flughafenfeuerwehr, Freiwilligen Feuerwehren, Rettungsdiensten und Polizei.
Fotos: © Austrian Wings





















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